Einreiher Massanzug mit 2 Knöpfen, Anzug in Dunkelblau
Einreiher Massanzug mit 1 Knopf, Anzug in Braun
Einreiher Massanzug mit 2 Knöpfen, Anzug in Anthrazit
3-teiliger Massanzug, mit 1-Reiher Jacket, karierter Anzugstoff

Der Herrenanzug

Der Herrenanzug besteht immer aus einem Jackett und einer Hose in demselben Stoff und derselben Farbe. In gehobenen Kreisen und bei sehr formellen Anlässen wird teilweise noch eine West in der selben Farbe getragen.Die klassischen Anzugfarben sind Schwarz, Dunkelblau und Grau.

In konservativen Brachen werden meistens unifarbene Anzüge getragen, diese sind aber nicht zwingend. Auch Nadelstreifen oder Karos sind erlaubt. Hier gilt, je feiner die Streifen, desto formeller wirkt der Anzug

Der Einreiher gilt heutzutage als Business Standard. Der klassiche Einreiher ist mit einem bis vier Knöpfen ausgestattet. Je mehr Knöpfe desto fromeller wirkt der Anzug. Die häufigste getragene Anzugform ist die Zwei-Knopf-Variante. Der Zweireiher Anzug wird heute bevorzugt in konservativen Kreisen getragen.


Das Jacket, Jackett, Blazer, Veston, Sakko oder auch Anzugjacke

Das auffälligste Element des Anzugs hat gleich mehrere Namen. Im heutigen Sprachgebrauch sind die oben genannten Begriffe kaum zu unterscheiden. Die Namensverwendung ist heutzutage eher Geschmackssache. Wenn man es ganz genau nimmt, ist das Sakko eine einzelne Anzugjacke, die aber voll ausgestattet ist. Das Jackett ist die eingedeutschte Version des englischen Jacket und somit mit dem Begriff Anzugjacke identisch. Blazer und Veston werden meisten für eine sportliche Variante z.B. mit aufgesetzten Taschen gewählt.

Das Jacket behält man in der Regel an, auch bei somerlichen Temperaturen, ausser der Gastgeber oder Vorgesetzte signalisieren, dass es lässiger werden darf, resp. er /sie das Jackett auszieht. In der Gegenwart einer Dame sollte das Jacket hingegen nie abgelegt werden. Das Jacket wird zur Begrüssung immer geschlossen.

Taillierte Herrenanzüge sollten nur von schlanken Herren getragen werden und dasJackett sollte so lang sein, dass es gerade noch das Gesäss bedeck. Die Ärmel sollten bei ausgestreckten Armen bis zum Handknöchel reichen. Der Hemdärmel sollte dabei ca. ein bis zwei Zentimeter herausschauen.
 

Einreiher vs Zweireiher und Asiana

Für das Sakko kennen wir drei Grundformen: Einreiher, Zweireiher und das Stehkragen Jacket. Das Einreiher Jacket wird heutzutage am meisten getragen und passt zu fast jedem Anlass. Seit einigen Jahren hat das 1-Reiher Jacket meistens zwei Knöpfe, von denen nur der obere der beiden Knöpfe geschlossen wird. Das Zweireiher Jacket
wirkt durch seine beiden Knopfreihen etwas formeller als der Einreiher und kommt mit vier oder sechs Knöpfen daher, das obere Knopfpaar dient immer nur zur Zierde und nicht zum Zuknöpfen. Das Stehkragen Jacket hat meistens 5 Knöpfe, welche gewöhnlich alle geschlossen werden. Es  ist das ideale modische Outfit zu Hochzeiten, Konzerten und sonstigen festlichen Events. Auch in kreativen Kreisen (Künstler, Werber) immer beliebter.

 

Einreiher Jacket

Massgeschneiderter Anzug, 1-Reiher Jacket 1,2 oder 3 Knöpfe
Meistens mit 2 Knöpfen
Fallendes, Steigendes Revers
oder mit Schalkragen
Zweireiher Jacket

Massgeschneiderter Anzug, 2-Reiher Jacket
4,6 oder 8 Knöpfe
Meistens mit 6 Knöpfen
Fallendes, Steigendes Revers
oder mit Schalkragen
Asiana Jacket

Massgeschneiderter Anzug, Stehkragen Jacket
4,5 oder 6 Knöpfe
Meistens mit 5 Knöpfen
Mit Stehkragen

 

Die Kragenformen (Revers oder in engl. Lapels)

Der Reverskragen ist wohl einiges der wichtigsten Elemente eines Jackets auf das Erscheingunsbild des Trägers. Der Kragen und das Revers umrahmen den Hals des Trägers, auf dem wiederum unser wichtigstes Körperteil sitzt – der Kopf. Unser Gesicht wollen wir dabei natürlich möglichst vorteilhaft präsentieren. Daher ist bei der Wahl von Ihrem Massanzug, neben der Passform, dem Stoff und der Farbe, das richtig gewählte Kragenrevers sehr wichtig. Eine allgemeingültige modische Regel für Kragen und Revers zu finden ist schwierig, da es stark vom Zeitgeschmack abhängig ist. Aus heutiger Sicht werden die Schnitte aus den 1970ern als schrecklich empfunden. Damals waren sie mit dem extra breiten Revers einfach der Hit. Heute ist es eher umgekehrt, es gilt: je schmaler, desto besser.

Am besten ziehen Sie Ihr Lieblingssakko an, stellen sich vor den Spiegel und ziehen eine Seite rauf / runter und verändern die Reversbreite. Dabei können Sie beobachten, wie sich die veränderte Form auf das gesamte Erscheinungsbild auswirkt. Dabei gibt es Faustregeln: Wer ein schmales Gesicht hat, sollte einen breiten Schnitt für Revers und Kragen wählen, um es durch einen schmalen Schnitt nicht noch schmaler erscheinen zu lassen. Umgekehrt sollte ein breites Gesicht durch einen schmalen Fasson unterstrichen werden. Der Kragen bildet zusammen mit dem Revers das Fasson und dies wird mittels der sog. Crochet- bzw. Spiegelnaht verbunden. Dieses wandert je nach Mode weiter nach oben zum Hals oder runter in Richtung der Brust. Dementsprechend ist das Revers mal größer, mal kleiner. Ausserdem definiert das Fasson die Höhe des obersten Knopfes eines Sakkos.

Das fallende Revers oder in english the notch lapel, ist der perfekte Kragen für Business Anzüge. Bei dieser Kragenform zeigt die Reverspitze nach unten. Diese am häufigsten anzutreffende Variante verfügt über die charakteristische dreieckige Stoffaussparung zwischen Kragen- und Reverskante.

Das steigende Revers oder in english the peak lapel, hat eine nach oben geführte Spitze und eignet sich für sehr elegante einreiher, wie zweireiher Jackets. Die steigende oder Spitzform läuft zum Kragen hin in eine Spitze aus, zwischen Kragen und Revers bleibt kein oder nur wenig Freiraum.

Der Schalkragen wirk besonders eleganz und edel und wird oft mit einem Satinbesatz für den Smoking verwendet. Das Schalrevers besteht stenggenommen nicht direkt aus Kragen und Revers. Hier geht der Kragen in einer geschwungenen Linie ins Revers über.


Der Stehkragen ist bei Anzugsjacken immer noch der Exote, obwohl er Stehkragen bei Herrenanzüge eigentlich längst die Mode erobert hat. Dieser Kragen liegt zur Zeit wieder voll im Trend. Dies ist drei verschiedenen Einflüssen zu verdanken. Zum einen sind Trachtenjanker mit Stehkragen versehen. Die wachsende Beliebtheit von Trachtenmode führt daher auch zu einer Verbreitung von Herrenanzügen mit Stehkragen. Darüber hinaus ist der Military Look momentan in vielen Kollektionen präsent und bringt damit auch den Herrenanzug mit Stehkragen zurück auf den Laufsteg und in die Geschäfte. Ein dritter Trend, der sich 2011 bereits abzeichnet, ist das Comeback der 90er. Herrenanzüge mit Stehkragen waren in den Neunziger Jahren unverzichtbar und besonders bei Hollywood Stars sehr beliebt. Das Revival des vorletzten Jahrzehnts bringt nun auch diesen Look zurück.

Das fallende Revers

Sakko mit fallendem Revers
Das steigende Revers

Sakko mit steigendem Revers
Der Schalkragen

Sakko mit Schalkragen
Der Stehkragen

Sakko mit Stehkragen


Der Schnitt
Jacket ist nicht gleich Jacket, eine der Wohl wichtigsten Option ist der gewünschte Jacketschnitt. Sie haben die Wahl zwischen einem modernen lässigen, einem zeitlos-klassischen und einem messerscharf geschnittenen Jacket. Hier die wichtigsten Jacketformen auf einen Blick:

Der moderne Schnitt (Leicht tailliert)
Dies ist die Schnittform für den modebewussten Mann. Der zeitgemäße schlankere Schnitt betont die Silhouette des Trägers. Meistens wird dazu eine leicht verkürzte Sakkolänge gewählt. 

Der klassische Schnitt (Normal geschnitten)
Diese Jacketform hat eine angenehme Weite. Das Sakko sitzt locker von der Brust bis zum Saum.Die traditionelle Schnittform steht für den amerikanischen Herrenanzug und den klassischen deutschen Anzug-Typen.
Dies ist der klassische Schnitt für alle Lebenslagen - komfortabel für einen gepflegten Look.

Der enge Schnitt (Tailliert geschnitten)
Körpernah geschnittenes, tailliertes Sakko. Diese junge, trendige Schnittlinie bietet einen besonders progressiven Stil. Die Passform ist topmodisch, körperbetont, mit dem Ziel einer noch klareren Profilierung. Das Slimfit Sakko ist schmäler und meist kürzer geschnitten.

Leicht tailliert geschnitten

Massgeschneidertes Jacket, modern geschnitten - leicht taillierter Schnitt
Normal geschnitten

Massgeschneidertes Sakko, klassisch geschnitten - normaler Schnitt
Tailliert geschnitten

Massgeschneidertes Jacket, tailliert, eng geschnitten - Taillierter Schnitt


Ärmellänge:
Bei hängendem, leicht angewinkeltem Arm sollte der Ärmel bis zum Handgelenk reichen und die Hemd-Manschetten sollten 1-2 Zentimeter unter den Sakko-Ärmeln hervorschauen.

Gut passende Ärmel

Massgeschneidertes Jacket mit passenden Ärmel
Diese Ärmel sind etwas zu kurz

Jacket mit kurzen Ärmel
Diese Ärmel sind etwas zu lang

Jacket mit langen Ärmel

 

Jacketlängen:
Je kürzer das Jacket, desto kastiger und modischer wirkt es. Wer in einem eher konservativen Umfeld arbeitet, sollte ein Sakko wählen, das auf keinen Fall zu kurz ausfällt.

Gut passende Jacketlänge

Gut passende Jacketlänge
Dieses Jacket ist etwas kurz

Kurz geschnittenes Jacket
Dieses Jacket ist etwas zu lang

Lang geschnittenes Jacket

 

Die Hose

Die Hose sollte aus dem gleichen Stoff wie das Oberteil sein. In der Geschäftswelt sollte ausserdem beides in gleicher Farbe sein. Casual resp. in der Freitzeit sind auch Farbkombinationenen wie z.B. Blau und Beige erlaubt und chic. Wenn das Sakko aus einem anderen Stoff gemacht ist, als die Hose, sprechen wir von einer Kombination. Beispiel: Tweedjacke und Cordhose. Die Kombinationist ist eine Alternative zum Anzug, ersetzt ihn aber nicht, denn sie wirkt immer etwas legerer.

Bei der Hose zu Ihrem Massanzug haben Sie die Wahl ob Sie diese ohne, mit einer oder mit zwei Bundfalten wollen. Die Hose eines klassischen Herrenanzugs hat eine Bundfalte. Die modern Variante keine. Die Anzughose hat immer eine Bügelfalte damit sie besser fällt.

Die Hose ohne Bundfalte:
Dies ist die modische, moderne Hosenform, der klassischen Herrenbekleidung. Wir empfehlen diese Hosenform schlanken und jungen Berufseinsteigern, die sich noch nicht an elegante Businesskleidung gewöhnt haben. Dieser Hosentyp wird für gewöhnlich eng geschnitten. Praktisch ist diese Hosenform dadurch für den täglichen Job am Schreibtisch nur bedingt: Sitzend kann man kaum in die Hosentasche greifen.

Die Hose mit einer Bundfalte:
Dies ist die klassiche Business Hose, welche durch die Bundfalte eine bequeme Weite hat. Die Falte öffnet sich, wenn sie gebraucht wird. Wir empfehlen diese Hosenform für den Businessalltag mit dem normalen Schnitt.

Die Hose mit zwei Bundfalten:
Diese Hosenform empfehlen wir kräftigen Herren, da sie zugleich elegant erscheint und maximale Bequemlichkeit bietet. Häufig wird die Bundfaltenform auch bei Freizeithosen gewählt, zum Beispiel bei einer Cordhose. In Italien tragen übrigens auch besonders schlanke Herren mit Vorliebe diese Hosenform. Für diese Hosenform wird normalerweise ein lockerer Schnitt gewählt.

Die Hose ohne Bundfalte, körpernah geschnitten

Massgeschneiderte Herrenhose, modern geschnitten - ohne Bundfalten
Die Hose mit einer Bundfalte, normal geschnitten

Massgeschneiderte Herrenhose, klassisch geschnitten - mit einer Bundfalte
Die Hose mit zwei Bundfalten, locker geschnitten

Massgeschneiderte Herrenhose, weit geschnitten - mit zwei Bundfalten

Die Hosenlänge stimmt, wenn das Hosenbein auf dem Schuh aufliegt und einen kleinen Knick macht. Der Schuhabsatz sollte sichtbar bleiben. Die Hosen sitzen gut, wenn Sie ohne Gürtel nicht rutschen.

Diese Hosenlänge ist perfekt

Massgeschneiderte Hose mit der perfekten Hosenlänge
Diese Hose ist trendy/modern, aber doch sehr kurz

Moderne und kurze Anzughose
Diese Hose ist zu lang

Hose mit langen Hosenbeinen

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